Zwei Entscheide

Nüchtern betrachtet sind es einzig zwei Entscheide, die Sie für einen nachhaltig erfolgreichen Umgang mit dem digitalen Raum treffen müssen.

Für diese beiden Beschlüsse brauchen Sie kein Fachwissen. Dennoch sind es fundamentale Weichenstellungen.

Erstens müssen Sie entscheiden, ob sie gesehen werden wollen oder nicht. Tun Sie das nicht, wird dieser Entscheid trotzdem fallen. Aber ausserhalb ihres Einflussbereiches. Und möglicherweise nicht so, wie sie das wollen.

Zweitens, vorausgesetzt die Sichtbarkeit im digitalen Raum gehört zu Ihren Zielsetzungen, haben Sie die Option zwischen aktiver und passiver Sichtbarkeit. Passivität bedeutet, die Präsenz im digitalen Raum ist Ihre Visitenkarte. Visitenkarten sind die Folge, nicht die Ursache eines Kontaktes. Aktive Sichtbarkeit ist genau das Gegenteil: Sie wollen auch von Personen gefunden werden, die vorher nichts von Ihrer Existenz wussten.

Entscheiden Sie sich für eine passive Sichtbarkeit, können Sie auch mit einer vorgefertigten, im Baukastensystem erstellten Webauftritt punkten. Dazu legen Sie den Fokus auf Inhalte und stellen sicher, dass diese Ihre Identität spiegelt.

Wenn es nicht im Sinne ihres Geschäftsmodells ist, nur von einem Adressatenkreis gefunden zu werden, der Ihren Firmennamen kennt, sondern wenn Sie auch im Kontext mit ihren Dienstleistungen oder Botschaften wahrgenommen werden wollen, ist es Zeit, mit Profis zu sprechen. Denn die Schlüsselvoraussetzungen für den Erfolg sind diesfalls nicht nur die Frage, welcher Experte auf Basis Ihres Kommunikationskonzepts die Webseite baut oder die Leitplanken für den Aktionsplan in sozialen Medien erarbeitet und Massnahmen plant.

Entscheidend ist, ob vorab dazu die Hausaufgaben gemacht wurden. Es gibt keinen härteren Wettbewerb als im digitalen Raum. Bestehen kann nur, wer Analysen und Trends in seine Strategie einfliessen lässt, agil und mit adaptiven Szenarios arbeitet und im Erfolgsfall seine Position mit adäquaten Massnahmen zu verteidigen weiss.

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